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Gestern hatte ich als ehrenamtliche BĂŒrgermeisterin der Gemeinde Prötzel zu einer offenen GesprĂ€chsrunde ins Dorfgemeinschaftszentrum Harnekop eingeladen.
Bei einem Rundgang zeigte sich der StaatssekretĂ€r begeistert von unseremGemeinschaftszentrum und den Möglichkeiten, die es fĂŒr ein Read moregenerationsĂŒbergreifendes Miteinander bietet.
Auch unser BĂŒrgerbus fand groĂes Interesse â ein tolles Beispiel dafĂŒr, wie ehrenamtliches Engagement den Zusammenhalt stĂ€rkt und MobilitĂ€t im lĂ€ndlichen Raum ermöglicht.
Beim anschlieĂenden KamingesprĂ€ch ging es um die Themen, die die Menschen vor Ort bewegen: sichere Schulwege, Tempo 30, MobilitĂ€t und seniorengerechtes Wohnen. Dabei konnten wir auch den Menschen hinter dem politischen Amt nĂ€her kennenlernen.
Besonders wichtig war die Ăbergabe der Petition unserer Kinder fĂŒr Tempo 30 in Prötzel. Der StaatssekretĂ€r sagte zu, hierzu Kontakt mit der zustĂ€ndigen Behörde aufzunehmen.
Wir bleiben dran! Unsere AG Schulwegkonzept erarbeitet konkrete VorschlÀge, damit wir gemeinsam mit allen Verantwortlichen die Schulwege sicherer gestalten können.
Mein Dank geht an Volker-Gerd Westphal fĂŒr den offenen Austausch und an alle, die dabei waren und sich eingebracht haben!
starkenDörfer entstehen dort, wo Menschen miteinander reden, Verantwortung ĂŒbernehmen und gemeinsam etwas bewegen!
#GemeindePrötzel #Harnekop #GemeinsamFĂŒrStarkeDörfer #BĂŒrgerbus #Ehrenamt #Schulwegsicherheit #Tempo30 #LĂ€ndlicherRaum #Zusammenhalt #GemeinsamGestalten
Gestern Abend durfte ich in der St. Marienkirche in Wriezen aus zwei besonderen BĂŒchern lesen.
Zum einen aus dem Kinderbuchklassiker âEde und Unkuâ von Alex Wedding, der von der Freundschaft zwischen dem Arbeiterjungen Ede und dem Sinti-MĂ€dchen Unku erzĂ€hlt. Zum anderen aus âEde Read moreund Unku â die wahre Geschichteâ von Janko Lauenberger und Juliane von Wedemeyer.
Dieses zweite Buch erzĂ€hlt, wie es mit Unku und ihrer Familie weiterging â von der Verfolgung der Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten, vom Schicksal Unkus, die in Auschwitz ermordet wurde, aber auch von Ausgrenzung und Vorurteilen, die bis heute nachwirken.
Aus der Lesung entwickelte sich ein spannendes und nachdenkliches GesprĂ€ch ĂŒber Geschichte, Erinnerung, Vorurteile und unser heutiges Zusammenleben.
Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und sich am GesprÀch beteiligt haben!
Am Samstag, 17. Oktober, geht es weiter!
Wohlbehagen Buckow, Wriezener StraĂe 5, 15377 Buckow
Beginn: 19 Uhr
Ich freue mich auf weitere Begegnungen und gute GesprÀche!
#EdeUndUnku #Lesung #Wriezen #StMarienkirche #Buckow #Erinnerungskultur #SintiUndRoma #GegenDasVergessen #Zusammenhalt #MĂ€rkischOderland
Was fĂŒr ein gelungener Tag an unserer Dorfkirche! â€ïž Bei KrĂ€utern, Kaffee, leckerem Kuchen und GrillwĂŒrstchen kamen viele Menschen zusammen. Ein besonderer Höhepunkt war der wundervolle Gesang des Chores. đ¶
Ein riesiges Dankeschön an die vielen helfenden HĂ€nde! Bereits beim Read moreArbeitseinsatz vor 14 Tagen und gestern haben zahlreiche BĂŒrgerinnen und BĂŒrger dafĂŒr gesorgt, dass unser Kirchgarten und der Innenraum der Kirche wieder so schön, sauber und einladend war. Danke auch an alle Beteiligten an den Bauarbeiten, die den Zugang zur Kirche und die DurchfĂŒhrung des Festes ermöglicht haben.
â€ïž Ein herzliches Dankeschön an alle, die KrĂ€uter, Kaffee, Kuchen und andere Köstlichkeiten bereitgestellt, StĂ€nde gestaltet, mit angepackt oder das Fest unterstĂŒtzt haben!
Die Spenden kommen wieder unserem Förderverein zugute, um weitere Bau - AktivitÀten in und an der Kirche zu ermöglichen.
#KrÀuterfest #PrÀdikow #DorfkirchePrÀdikow #Ehrenamt #Dorfgemeinschaft #GemeinsamStark #Danke
#herbstzeit #krÀuterfest#dorfkirche#starkdurchzusammenhalt
#simonaontour #wintersportinbadfreienwalde#mÀrkischoderland #starkdurchzusammenhalt
#kĂŒnstlermitherzâ€ïž #spenden#starkdurchzusammenhalt #Harnekop
Was fĂŒr ein schöner und berĂŒhrender Abend gestern in Harnekop!
Ich war selbst beim Benefizabend von âKĂŒnstler mit Herz fĂŒr krebskranke Kinderâ dabei und bin noch immer begeistert von der besonderen AtmosphĂ€re, der Musik und vor allem von dem gemeinsamen Gedanken, kranken Kindern Read morezu helfen.
Ein groĂes Dankeschön an Kristoffer Baumann, an Christopher Wieprecht, an alle Mitwirkenden, Helferinnen und Helfer und natĂŒrlich an alle GĂ€ste, die diesen Abend möglich gemacht und unterstĂŒtzt haben.
Besonders freue ich mich ĂŒber das finanzielle Ergebnis:
Nach Abzug aller Kosten sind 527,10 Euro zusammengekommen, die kranken Kindern zugutekommen.
Das zeigt einmal mehr, wie viel wir gemeinsam bewirken können. Musik verbindet Menschen â und wenn daraus gleichzeitig konkrete Hilfe entsteht, ist das etwas ganz Besonderes.
Ich bin dankbar, dass diese Veranstaltung bei uns in Harnekop stattfinden konnte, und freue mich sehr ĂŒber dieses schöne Zeichen von Gemeinschaft, MitgefĂŒhl und UnterstĂŒtzung.
#KĂŒnstlerMitHerz #KrebskrankeKinder #Harnekop #Prötzel #GemeinsamHelfen #Benefiz #MusikVerbindet #Herzenssache #KristofferBaumann #Ehrenamt #Gemeinschaft #HilfeDieAnkommt #FĂŒrKinder #Danke
đ©đȘđ€đ”đ± Wie steht es um die Beziehungen zu Polen?
DarĂŒber wurde gestern Abend in der Konzerthalle St. Georg in Bad Freienwalde intensiv gesprochen.
Zu Gast war Knut Abraham, Koordinator fĂŒr die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Read moreZusammenarbeit.
Ich durfte den Abend als Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsch-Polnische Gesellschaften moderieren und mit Knut Abraham ĂŒber seinen Werdegang, seine heutigen Aufgaben und ĂŒber Chancen, aber auch âStolpersteineâ der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sprechen.
Gerade fĂŒr unsere Region an der Oder ist die gute Nachbarschaft mit Polen von besonderer Bedeutung. Umso wichtiger ist es, miteinander im GesprĂ€ch zu bleiben, Begegnungen zu ermöglichen und gemeinsame Projekte weiter voranzubringen.
Besonders gefreut hat mich die aktive Beteiligung der Besucherinnen und Besucher. Die Gelegenheit fĂŒr Fragen, Hinweise und eigene Erfahrungen wurde intensiv genutzt. So entstand ein lebendiger und offener Austausch ĂŒber die deutsch-polnische Nachbarschaft.
Vielen Dank an den Oberbarnimer Kulturverein e. V. fĂŒr die Organisation dieses interessanten GesprĂ€chsabends!
#BadFreienwalde #KnutAbraham #DeutschPolnischeZusammenarbeit #DeutschlandPolen #DeutschPolnischeGesellschaften #DPG #Nachbarschaft #Grenzregion #Oder #MĂ€rkischOderland #Brandenburg #Europa
Aktuelles
Presse/Nachrichten/Veranstaltungen
Gemeinsam fĂŒr starke Dörfer
Ich hatte als ehrenamtliche BĂŒrgermeisterin der Gemeinde Prötzel zu einer offenen GesprĂ€chsrunde mit Volker-Gerd Westphal, StaatssekretĂ€r im Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, in unser Dorfgemeinschaftszentrum Harnekop eingeladen.
Mir war es wichtig, den direkten Austausch zwischen den Menschen unserer Gemeinde, den umliegenden Orten und der Landespolitik zu ermöglichen. Denn die Herausforderungen, vor denen unsere Dörfer stehen, lassen sich am besten gemeinsam angehen â indem wir miteinander sprechen, einander zuhören und nach Lösungen suchen.
Zu Beginn unseres Treffens durfte ich dem StaatssekretÀr unser Dorfgemeinschaftszentrum Harnekop vorstellen. Er zeigte sich begeistert vom GebÀude, aber vor allem auch von den Möglichkeiten, die dieses Haus bietet.
Hier ist ein Ort entstanden, an dem Menschen aller Generationen zusammenkommen, Gemeinschaft erleben, Veranstaltungen gestalten und sich aktiv in das Dorfleben einbringen können. Genau solche Begegnungsorte sind fĂŒr unsere lĂ€ndlichen Gemeinden von unschĂ€tzbarem Wert.AnschlieĂend stellten wir unser BĂŒrgerbus-Projekt vor. FĂŒr den StaatssekretĂ€r war es ein anschauliches Beispiel dafĂŒr, wie Zusammenhalt in unseren Gemeinden gestĂ€rkt und gesellschaftliche Teilhabe gerade im lĂ€ndlichen Raum ermöglicht werden kann.
Wir erlĂ€uterten, wie der BĂŒrgerbus organisiert wird und welche entscheidende Rolle das Ehrenamt dabei spielt. Sowohl in Wesendahl als auch in der Gemeinde Prötzel sind die Fahrerinnen und Fahrer ehrenamtlich unterwegs.
Ohne dieses Engagement wĂ€re ein solches Angebot nicht möglich. DafĂŒr gebĂŒhrt allen Beteiligten ein ganz besonderer Dank!

Ab 18:15 Uhr ging es in das KamingesprÀch. Dabei standen nicht nur die aktuellen Themen und Herausforderungen des Infrastrukturministeriums im Mittelpunkt, sondern vor allem die Anliegen der Menschen aus unserer Gemeinde und den umliegenden Orten.
Es ging aber auch darum, den Menschen hinter dem politischen Amt kennenzulernen. Volker-Gerd Westphal nahm sich Zeit fĂŒr Fragen und den persönlichen Austausch.
Besonders wichtig waren uns dabei die Themen Verkehrssicherheit, MobilitÀt im lÀndlichen Raum und seniorengerechtes Wohnen. Ein Thema, das mich persönlich und viele Familien in unserer Gemeinde besonders bewegt, ist die Sicherheit unserer Kinder auf dem Schulweg.
Die stark befahrenen Bundes- und LandesstraĂen stellen uns in Prötzel vor groĂe Herausforderungen. Gerade fĂŒr unsere jĂŒngsten Verkehrsteilnehmer entstehen dadurch Gefahren, fĂŒr die wir dringend tragfĂ€hige Lösungen brauchen.
Ein besonderer Moment des Abends war deshalb die Ăbergabe der Petition unserer Kinder fĂŒr Tempo 30 in Prötzel an den StaatssekretĂ€r.
Die Kinder haben sich mit ihrem Anliegen selbst eingebracht und deutlich gemacht, wie wichtig ihnen ein sicherer Schulweg ist. Dieses Engagement verdient es, ernst genommen zu werden!
Auch wenn die Entscheidung ĂŒber die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung nicht in der unmittelbaren ZustĂ€ndigkeit des Landes liegt, sagte der StaatssekretĂ€r zu, sich mit der zustĂ€ndigen Behörde in Verbindung zu setzen.
Unsere AG Schulwegkonzept wird ein Konzept mit konkreten VorschlĂ€gen erarbeiten. Ich hoffe sehr, dass es uns anschlieĂend gelingt, gemeinsam mit allen zustĂ€ndigen Behörden und VerantwortungstrĂ€gern MaĂnahmen umzusetzen, die den Schulweg unserer Kinder tatsĂ€chlich sicherer machen.
Denn die Sicherheit unserer Kinder darf nicht an ZustÀndigkeitsgrenzen scheitern.
Ein weiterer wichtiger GesprÀchspunkt war das seniorengerechte Wohnen.
Wie können wir es ermöglichen, dass Menschen auch im höheren Alter möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können? Welche Voraussetzungen mĂŒssen wir dafĂŒr schaffen? Auch diese Fragen gehören fĂŒr mich ganz wesentlich zur Zukunft unserer Dörfer. Denn eine lebenswerte Gemeinde muss die BedĂŒrfnisse aller Generationen im Blick behalten. FĂŒr mich war dieser Abend ein weiterer Beleg dafĂŒr, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Kommunalpolitik, Landespolitik und den Menschen vor Ort ist.
Nicht fĂŒr jedes Problem gibt es sofort eine Lösung. Aber wenn Anliegen offen angesprochen werden, Verantwortlichkeiten geklĂ€rt und Kontakte hergestellt werden, können daraus konkrete nĂ€chste Schritte entstehen. Ich danke StaatssekretĂ€r Volker-Gerd Westphal herzlich fĂŒr seinen Besuch, sein Interesse an unserer Gemeinde und die Bereitschaft, sich mit unseren Anliegen auseinanderzusetzen.
Mein Dank gilt ebenso allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern aus unserer Gemeinde und den umliegenden Orten, die dabei waren, Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und ihre Ideen eingebracht haben. Und natĂŒrlich danke ich allen, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass Orte wie unser Dorfgemeinschaftszentrum und Projekte wie unser BĂŒrgerbus mit Leben gefĂŒllt werden.
Ich nehme aus diesem Abend viele Anregungen, wichtige GesprĂ€che und konkrete Aufgaben mit. Und ich werde die angesprochenen Themen weiterverfolgen. Denn eines steht fĂŒr mich fest: Starke Dörfer entstehen dort, wo Menschen fĂŒreinander Verantwortung ĂŒbernehmen, sich einbringen und gemeinsam ihre Zukunft gestalten.
Bessere Bahnverbindungen, starke Kommunen und den Sport

Gestern war wieder einer dieser Tage, an denen sehr deutlich wird, wie vielfĂ€ltig unser Landkreis ist â und wie viele Menschen sich mit groĂem Engagement dafĂŒr einsetzen, dass sich vor Ort etwas bewegt.
Mein erster Termin fĂŒhrte mich um 14 Uhr ins GemeinschaftsbĂŒro nach MĂŒncheberg. Als Vorsitzende des SPD-Unterbezirks MĂ€rkisch-Oderland hatte ich zu einer GesprĂ€chsrunde zur Zukunft unserer Bahninfrastruktur eingeladen.
Rund 30 GĂ€ste aus Initiativen, Kommunen und Verwaltungen waren meiner Einladung gefolgt. Besonders wichtig war mir, dass die Anliegen aus unserer Region nicht nur untereinander besprochen werden, sondern direkt dort ankommen, wo politische Entscheidungen getroffen werden. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass Brandenburgs Minister fĂŒr Infrastruktur und Landesplanung, Robert Crumbach, fĂŒr den Austausch nach MĂŒncheberg gekommen ist.
Schnell wurde deutlich, wie groà der GesprÀchsbedarf ist.
Ein Schwerpunkt war die Ostbahn und damit natĂŒrlich auch die RB26. FĂŒr viele Menschen in MĂ€rkisch-Oderland ist diese Verbindung ein wichtiger Teil ihres Alltags. Umso Ă€rgerlicher ist es, wenn AusfĂ€lle, VerspĂ€tungen, fehlende KapazitĂ€ten oder andere Hindernisse die tĂ€gliche Fahrt zur Arbeit, zur Schule oder nach Berlin erschweren.
Gleichzeitig mĂŒssen wir ĂŒber die Zukunft sprechen. Der Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn sowie ihre BerĂŒcksichtigung in den entsprechenden Verkehrswegeplanungen bleiben wichtige Themen. FĂŒr mich ist klar: Eine wachsende Region braucht eine leistungsfĂ€hige Schieneninfrastruktur.
Auch die RB60 zwischen Eberswalde, Wriezen und Frankfurt (Oder) spielte in unserem GesprÀch eine wichtige Rolle. Dabei ging es insbesondere um zusÀtzliche beziehungsweise reaktivierte Halte, unter anderem in Dolgelin und Libbenichen.
Gerade solche Beispiele zeigen, dass Verkehrspolitik sehr konkret ist. FĂŒr einen Ort kann ein Bahnhalt einen erheblichen Unterschied machen. Er kann Menschen ermöglichen, ohne Auto zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gelangen. Deshalb lohnt es sich, bei solchen Fragen genau hinzuschauen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Ein weiteres Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Reaktivierung der Wriezener Bahn zwischen Werneuchen und Wriezen.
Hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges bewegt. Dass eine mögliche Wiederaufnahme des Personenverkehrs inzwischen konkret untersucht wird, ist ein wichtiger Schritt. Eine solche Verbindung könnte Wriezen und weitere Orte entlang der Strecke besser anbinden und gleichzeitig eine zusÀtzliche Verbindung in Richtung Berlin schaffen.
Was ich aus dem GesprĂ€ch in MĂŒncheberg vor allem mitgenommen habe: Solche Projekte können wir nur gemeinsam voranbringen.
Es braucht engagierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und starke Initiativen. Es braucht Verwaltungen in unseren StĂ€dten und Gemeinden sowie im Landkreis, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung an Lösungen arbeiten. Und es braucht politische UnterstĂŒtzung auf Landesebene.
Wenn alle Beteiligten miteinander statt nebeneinander arbeiten, können wir viel erreichen. Genau deshalb sind mir solche GesprÀchsrunden wichtig.
Nach mehreren Stunden intensiver Verkehrspolitik ging es fĂŒr mich anschlieĂend nach Prötzel. Dort wurde es deutlich geselliger: Kegeln mit der BĂŒrgermeisterin.
Solche Termine mag ich besonders, denn Politik findet fĂŒr mich nicht nur in SitzungsrĂ€umen statt. Der persönliche Austausch, GesprĂ€che in entspannter AtmosphĂ€re und die Begegnung mit den Menschen vor Ort gehören genauso dazu.

Am Abend fĂŒhrte mich mein Weg dann nach Bad Freienwalde.
Um 19 Uhr war ich bei den Internationalen Offenen Landesmeisterschaften im Skispringen und in der Nordischen Kombination im Papengrund.
Bad Freienwalde und das Skispringen gehören einfach zusammen. Immer wieder beeindruckt mich, mit welchem Engagement der WSV 1923 Bad Freienwalde diesen Sportstandort erhÀlt, Nachwuchs fördert und Veranstaltungen auf die Beine stellt.
Besonders gefreut habe ich mich darĂŒber, dass auch polnische Sportlerinnen und Sportler dabei waren. Unsere Region lebt von der NĂ€he zu Polen, und ich finde es schön, wenn gerade der Sport dazu beitrĂ€gt, Menschen ĂŒber Grenzen hinweg zusammenzubringen.
Ein wichtiger Moment des Abends war auĂerdem die Ăbergabe eines Förderbescheides durch Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann. Rund 73.000 Euro erhĂ€lt der WSV 1923 Bad Freienwalde fĂŒr die weitere Modernisierung der Skisprungschanzen.
Diese UnterstĂŒtzung ist gut investiertes Geld. Denn hinter solchen SportstĂ€tten stehen nicht nur WettkĂ€mpfe und sportliche Erfolge, sondern vor allem viele Ehrenamtliche, Trainerinnen und Trainer sowie Familien, die unzĂ€hlige Stunden investieren und jungen Menschen den Weg in den Sport ermöglichen.
Als ich am Abend nach Hause gefahren bin, lag ein langer Tag hinter mir.
Was bleibt, sind viele gute GesprĂ€che und Begegnungen â und erneut die Erkenntnis, wie viel Engagement es in MĂ€rkisch-Oderland gibt.
Ob bei der Bahn, in unseren Kommunen oder im Sport: Ăberall gibt es Menschen, die nicht nur sagen, was besser werden mĂŒsste, sondern selbst anpacken.
Genau diese Menschen brauchen wir. Und genau deshalb werde ich mich weiter dafĂŒr einsetzen, dass ihre Ideen gehört werden und wir gemeinsam unsere Region weiter voranbringen.
GroĂĂŒbung Katastrophenschutz im Landkreis MĂ€rkisch-Oderland
Wie funktioniert Katastrophenschutz eigentlich in der Praxis? Was passiert, wenn innerhalb kĂŒrzester Zeit viele EinsatzkrĂ€fte unterschiedlicher Organisationen koordiniert werden mĂŒssen?
Als Kreistagsabgeordnete beschĂ€ftige ich mich auch politisch mit den Rahmenbedingungen fĂŒr Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz. Mir ist dabei wichtig, nicht nur ĂŒber Strukturen und Ausstattung zu sprechen, sondern mir selbst ein Bild von der praktischen Arbeit zu machen.
Bei einem frĂŒheren Besuch beim Deutschen Roten Kreuz hatte ich deshalb angeboten, einmal ein Praktikum zu absolvieren. Bei der GroĂĂŒbung des Katastrophenschutzes im Landkreis MĂ€rkisch-Oderland konnte ich dieses Versprechen nun einlösen.

Von 15.45 Uhr bis 20.30 Uhr war ich mitten im Ăbungsgeschehen.
Dabei wollte ich ausdrĂŒcklich nicht nur als politische Beobachterin am Rand stehen. Ich konnte die Einsatzleitung begleiten, die AblĂ€ufe und die Koordination der unterschiedlichen KrĂ€fte unmittelbar kennenlernen â und spĂ€ter auch selbst in den Zelten mit anpacken.
Gerade dieser Wechsel der Perspektive war fĂŒr mich besonders wertvoll.
Denn erst vor Ort wird wirklich deutlich, wie viele Dinge bei einer gröĂeren Schadenslage gleichzeitig funktionieren mĂŒssen: EinsatzkrĂ€fte mĂŒssen gefĂŒhrt, Informationen zusammengetragen und bewertet, Verletzte versorgt, Material bereitgestellt und zahlreiche einzelne Aufgaben miteinander koordiniert werden.
Im Katastrophenschutz des Landkreises wirken unterschiedliche Einheiten und Hilfsorganisationen zusammen. Neben den Feuerwehren gehören unter anderem Einheiten fĂŒr SanitĂ€t, Betreuung, FĂŒhrungsunterstĂŒtzung, Verpflegung und Wassergefahren zu den Strukturen des Landkreises. Vieles davon wird von ehrenamtlichen EinsatzkrĂ€ften getragen.
Was auf PlĂ€nen und Organigrammen vergleichsweise nĂŒchtern aussieht, bedeutet im Einsatz vor allem eines: Menschen ĂŒbernehmen Verantwortung fĂŒr andere Menschen.
Genau deshalb sind solche Ăbungen so wichtig. AblĂ€ufe mĂŒssen trainiert, Kommunikation erprobt und die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen immer wieder praktisch geĂŒbt werden. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen.
FĂŒr mich war dieser Nachmittag und Abend deshalb weit mehr als ein interessanter Termin.
Ich nehme viele konkrete EindrĂŒcke fĂŒr meine Arbeit im Kreistag mit. Wenn wir politische Entscheidungen treffen, die den Bevölkerungsschutz, den Rettungsdienst oder die Ausstattung unserer EinsatzkrĂ€fte betreffen, sollten wir auch wissen, unter welchen Bedingungen diese Menschen ihre Arbeit leisten.
Mein herzlicher Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen EinsatzkrĂ€ften, den Verantwortlichen der Ăbung und besonders dem DRK dafĂŒr, dass ich nicht nur zuschauen, sondern wirklich dabei sein und mithelfen durfte.
Ein beeindruckender Einsatz fĂŒr die Sicherheit der Menschen in MĂ€rkisch-Oderland â und fĂŒr mich ein Praktikum, das ganz sicher in Erinnerung bleibt.
Deutsch-polnische Zusammenarbeit im GesprĂ€ch â Knut Abraham zu Gast in Bad Freienwalde

Wie steht es um die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen â und was können wir gerade in unserer Grenzregion fĂŒr ein gutes Miteinander tun? Um diese und viele weitere Fragen ging es am Mittwochabend in der Konzerthalle St. Georg in Bad Freienwalde.
Zu Gast war Knut Abraham, Koordinator fĂŒr die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit. Seit Mai 2025 nimmt er diese Aufgabe wahr. Ziel seiner Arbeit ist es unter anderem, die weitere AnnĂ€herung der deutschen und polnischen Gesellschaft zu unterstĂŒtzen, gemeinsame Projekte voranzubringen und die Zusammenarbeit im Grenzraum zu stĂ€rken.
Ich hatte die Freude, den Abend als Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsch-Polnische Gesellschaften zu moderieren und Knut Abraham durch das GesprÀch zu begleiten.
In einem offenen und persönlichen Austausch berichtete Knut Abraham zunĂ€chst ĂŒber seinen beruflichen und persönlichen Werdegang. Dabei wurde deutlich, dass Polen und die mittel- und osteuropĂ€ischen Nachbarn Deutschlands ihn schon lange beruflich begleiten. Unter anderem war er von 2018 bis 2021 als Gesandter an der Deutschen Botschaft in Warschau tĂ€tig.
Ein Schwerpunkt des Abends waren die deutsch-polnischen Beziehungen in der Gegenwart. Knut Abraham sprach sowohl ĂŒber die vielen verbindenden Elemente als auch ĂŒber âStolpersteineâ und Herausforderungen in der Zusammenarbeit.
Gerade fĂŒr unsere Region entlang der Oder ist ein gutes VerhĂ€ltnis zu Polen keine abstrakte auĂenpolitische Frage. GrenzĂŒberschreitende Begegnungen, kommunale Partnerschaften, Wirtschaft, Tourismus und gemeinsame Projekte gehören fĂŒr viele Menschen lĂ€ngst zum Alltag.
Auch seine Aufgaben als Koordinator der Bundesregierung stellte Knut Abraham vor und erlÀuterte, an welchen Stellen Politik und Zivilgesellschaft dazu beitragen können, bestehende Kontakte zu festigen und neue Verbindungen entstehen zu lassen.
Ein wichtiger Teil des Abends war der direkte Austausch mit dem Publikum. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit gern, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und Hinweise mit auf den Weg zu geben. So entwickelte sich ein lebendiges und offenes GesprĂ€ch ĂŒber Chancen, Schwierigkeiten und die Zukunft der deutsch-polnischen Nachbarschaft.
Gerade aus meiner Arbeit im Bundesverband Deutsch-Polnische Gesellschaften weià ich, wie wichtig solche Begegnungen sind. Gute Nachbarschaft entsteht nicht allein auf Regierungsebene. Sie lebt von persönlichen Kontakten, gegenseitigem Interesse, Offenheit und von Menschen, die bereit sind, miteinander im GesprÀch zu bleiben.
Ein herzlicher Dank gilt dem Oberbarnimer Kulturverein e. V. fĂŒr die Organisation dieses informativen GesprĂ€chsabends und fĂŒr die Möglichkeit zu einem so direkten und intensiven Austausch.
Hinweis: Offizielle Amtsbezeichnung und biografische Angaben nach Informationen des AuswÀrtigen Amtes.
TERMINE, VERANSTALTUNGEN
KOMMEN SIE VORBEI!
18:00
Podiumsdiskussion mit Dr. Joleen Gruhn, MdL und Landrat Gernot Schmidt
Giebelseehalle
in Petershagen/Eggersdorf


