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18:00
Podiumsdiskussion mit Dr. Joleen Gruhn, MdL und Landrat Gernot Schmidt
Giebelseehalle
in Petershagen/Eggersdorf

AKTUELLES
Simona Koß unterwegs
Bessere Bahnverbindungen, starke Kommunen und den Sport

Gestern war wieder einer dieser Tage, an denen sehr deutlich wird, wie vielfältig unser Landkreis ist – und wie viele Menschen sich mit großem Engagement dafür einsetzen, dass sich vor Ort etwas bewegt.
Mein erster Termin führte mich um 14 Uhr ins Gemeinschaftsbüro nach Müncheberg. Als Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Märkisch-Oderland hatte ich zu einer Gesprächsrunde zur Zukunft unserer Bahninfrastruktur eingeladen.
Rund 30 Gäste aus Initiativen, Kommunen und Verwaltungen waren meiner Einladung gefolgt. Besonders wichtig war mir, dass die Anliegen aus unserer Region nicht nur untereinander besprochen werden, sondern direkt dort ankommen, wo politische Entscheidungen getroffen werden. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Robert Crumbach, für den Austausch nach Müncheberg gekommen ist.
Schnell wurde deutlich, wie groß der Gesprächsbedarf ist.
Ein Schwerpunkt war die Ostbahn und damit natürlich auch die RB26. Für viele Menschen in Märkisch-Oderland ist diese Verbindung ein wichtiger Teil ihres Alltags. Umso ärgerlicher ist es, wenn Ausfälle, Verspätungen, fehlende Kapazitäten oder andere Hindernisse die tägliche Fahrt zur Arbeit, zur Schule oder nach Berlin erschweren.
Gleichzeitig müssen wir über die Zukunft sprechen. Der Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn sowie ihre Berücksichtigung in den entsprechenden Verkehrswegeplanungen bleiben wichtige Themen. Für mich ist klar: Eine wachsende Region braucht eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur.
Auch die RB60 zwischen Eberswalde, Wriezen und Frankfurt (Oder) spielte in unserem Gespräch eine wichtige Rolle. Dabei ging es insbesondere um zusätzliche beziehungsweise reaktivierte Halte, unter anderem in Dolgelin und Libbenichen.
Gerade solche Beispiele zeigen, dass Verkehrspolitik sehr konkret ist. Für einen Ort kann ein Bahnhalt einen erheblichen Unterschied machen. Er kann Menschen ermöglichen, ohne Auto zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gelangen. Deshalb lohnt es sich, bei solchen Fragen genau hinzuschauen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Ein weiteres Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Reaktivierung der Wriezener Bahn zwischen Werneuchen und Wriezen.
Hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges bewegt. Dass eine mögliche Wiederaufnahme des Personenverkehrs inzwischen konkret untersucht wird, ist ein wichtiger Schritt. Eine solche Verbindung könnte Wriezen und weitere Orte entlang der Strecke besser anbinden und gleichzeitig eine zusätzliche Verbindung in Richtung Berlin schaffen.
Was ich aus dem Gespräch in Müncheberg vor allem mitgenommen habe: Solche Projekte können wir nur gemeinsam voranbringen.
Es braucht engagierte Bürgerinnen und Bürger und starke Initiativen. Es braucht Verwaltungen in unseren Städten und Gemeinden sowie im Landkreis, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung an Lösungen arbeiten. Und es braucht politische Unterstützung auf Landesebene.
Wenn alle Beteiligten miteinander statt nebeneinander arbeiten, können wir viel erreichen. Genau deshalb sind mir solche Gesprächsrunden wichtig.
Nach mehreren Stunden intensiver Verkehrspolitik ging es für mich anschließend nach Prötzel. Dort wurde es deutlich geselliger: Kegeln mit der Bürgermeisterin.
Solche Termine mag ich besonders, denn Politik findet für mich nicht nur in Sitzungsräumen statt. Der persönliche Austausch, Gespräche in entspannter Atmosphäre und die Begegnung mit den Menschen vor Ort gehören genauso dazu.

Am Abend führte mich mein Weg dann nach Bad Freienwalde.
Um 19 Uhr war ich bei den Internationalen Offenen Landesmeisterschaften im Skispringen und in der Nordischen Kombination im Papengrund.
Bad Freienwalde und das Skispringen gehören einfach zusammen. Immer wieder beeindruckt mich, mit welchem Engagement der WSV 1923 Bad Freienwalde diesen Sportstandort erhält, Nachwuchs fördert und Veranstaltungen auf die Beine stellt.
Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass auch polnische Sportlerinnen und Sportler dabei waren. Unsere Region lebt von der Nähe zu Polen, und ich finde es schön, wenn gerade der Sport dazu beiträgt, Menschen über Grenzen hinweg zusammenzubringen.
Ein wichtiger Moment des Abends war außerdem die Übergabe eines Förderbescheides durch Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann. Rund 73.000 Euro erhält der WSV 1923 Bad Freienwalde für die weitere Modernisierung der Skisprungschanzen.
Diese Unterstützung ist gut investiertes Geld. Denn hinter solchen Sportstätten stehen nicht nur Wettkämpfe und sportliche Erfolge, sondern vor allem viele Ehrenamtliche, Trainerinnen und Trainer sowie Familien, die unzählige Stunden investieren und jungen Menschen den Weg in den Sport ermöglichen.
Als ich am Abend nach Hause gefahren bin, lag ein langer Tag hinter mir.
Was bleibt, sind viele gute Gespräche und Begegnungen – und erneut die Erkenntnis, wie viel Engagement es in Märkisch-Oderland gibt.
Ob bei der Bahn, in unseren Kommunen oder im Sport: Überall gibt es Menschen, die nicht nur sagen, was besser werden müsste, sondern selbst anpacken.
Genau diese Menschen brauchen wir. Und genau deshalb werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass ihre Ideen gehört werden und wir gemeinsam unsere Region weiter voranbringen.
Großübung Katastrophenschutz im Landkreis Märkisch-Oderland
Wie funktioniert Katastrophenschutz eigentlich in der Praxis? Was passiert, wenn innerhalb kürzester Zeit viele Einsatzkräfte unterschiedlicher Organisationen koordiniert werden müssen?
Als Kreistagsabgeordnete beschäftige ich mich auch politisch mit den Rahmenbedingungen für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz. Mir ist dabei wichtig, nicht nur über Strukturen und Ausstattung zu sprechen, sondern mir selbst ein Bild von der praktischen Arbeit zu machen.
Bei einem früheren Besuch beim Deutschen Roten Kreuz hatte ich deshalb angeboten, einmal ein Praktikum zu absolvieren. Bei der Großübung des Katastrophenschutzes im Landkreis Märkisch-Oderland konnte ich dieses Versprechen nun einlösen.

Von 15.45 Uhr bis 20.30 Uhr war ich mitten im Übungsgeschehen.
Dabei wollte ich ausdrücklich nicht nur als politische Beobachterin am Rand stehen. Ich konnte die Einsatzleitung begleiten, die Abläufe und die Koordination der unterschiedlichen Kräfte unmittelbar kennenlernen – und später auch selbst in den Zelten mit anpacken.
Gerade dieser Wechsel der Perspektive war für mich besonders wertvoll.
Denn erst vor Ort wird wirklich deutlich, wie viele Dinge bei einer größeren Schadenslage gleichzeitig funktionieren müssen: Einsatzkräfte müssen geführt, Informationen zusammengetragen und bewertet, Verletzte versorgt, Material bereitgestellt und zahlreiche einzelne Aufgaben miteinander koordiniert werden.
Im Katastrophenschutz des Landkreises wirken unterschiedliche Einheiten und Hilfsorganisationen zusammen. Neben den Feuerwehren gehören unter anderem Einheiten für Sanität, Betreuung, Führungsunterstützung, Verpflegung und Wassergefahren zu den Strukturen des Landkreises. Vieles davon wird von ehrenamtlichen Einsatzkräften getragen.
Was auf Plänen und Organigrammen vergleichsweise nüchtern aussieht, bedeutet im Einsatz vor allem eines: Menschen übernehmen Verantwortung für andere Menschen.
Genau deshalb sind solche Übungen so wichtig. Abläufe müssen trainiert, Kommunikation erprobt und die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen immer wieder praktisch geübt werden. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen.
Für mich war dieser Nachmittag und Abend deshalb weit mehr als ein interessanter Termin.
Ich nehme viele konkrete Eindrücke für meine Arbeit im Kreistag mit. Wenn wir politische Entscheidungen treffen, die den Bevölkerungsschutz, den Rettungsdienst oder die Ausstattung unserer Einsatzkräfte betreffen, sollten wir auch wissen, unter welchen Bedingungen diese Menschen ihre Arbeit leisten.
Mein herzlicher Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, den Verantwortlichen der Übung und besonders dem DRK dafür, dass ich nicht nur zuschauen, sondern wirklich dabei sein und mithelfen durfte.
Ein beeindruckender Einsatz für die Sicherheit der Menschen in Märkisch-Oderland – und für mich ein Praktikum, das ganz sicher in Erinnerung bleibt.
Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Gespräch – Knut Abraham zu Gast in Bad Freienwalde

Wie steht es um die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen – und was können wir gerade in unserer Grenzregion für ein gutes Miteinander tun? Um diese und viele weitere Fragen ging es am Mittwochabend in der Konzerthalle St. Georg in Bad Freienwalde.
Zu Gast war Knut Abraham, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit. Seit Mai 2025 nimmt er diese Aufgabe wahr. Ziel seiner Arbeit ist es unter anderem, die weitere Annäherung der deutschen und polnischen Gesellschaft zu unterstützen, gemeinsame Projekte voranzubringen und die Zusammenarbeit im Grenzraum zu stärken.
Ich hatte die Freude, den Abend als Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsch-Polnische Gesellschaften zu moderieren und Knut Abraham durch das Gespräch zu begleiten.
In einem offenen und persönlichen Austausch berichtete Knut Abraham zunächst über seinen beruflichen und persönlichen Werdegang. Dabei wurde deutlich, dass Polen und die mittel- und osteuropäischen Nachbarn Deutschlands ihn schon lange beruflich begleiten. Unter anderem war er von 2018 bis 2021 als Gesandter an der Deutschen Botschaft in Warschau tätig.
Ein Schwerpunkt des Abends waren die deutsch-polnischen Beziehungen in der Gegenwart. Knut Abraham sprach sowohl über die vielen verbindenden Elemente als auch über „Stolpersteine“ und Herausforderungen in der Zusammenarbeit.
Gerade für unsere Region entlang der Oder ist ein gutes Verhältnis zu Polen keine abstrakte außenpolitische Frage. Grenzüberschreitende Begegnungen, kommunale Partnerschaften, Wirtschaft, Tourismus und gemeinsame Projekte gehören für viele Menschen längst zum Alltag.
Auch seine Aufgaben als Koordinator der Bundesregierung stellte Knut Abraham vor und erläuterte, an welchen Stellen Politik und Zivilgesellschaft dazu beitragen können, bestehende Kontakte zu festigen und neue Verbindungen entstehen zu lassen.
Ein wichtiger Teil des Abends war der direkte Austausch mit dem Publikum. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit gern, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und Hinweise mit auf den Weg zu geben. So entwickelte sich ein lebendiges und offenes Gespräch über Chancen, Schwierigkeiten und die Zukunft der deutsch-polnischen Nachbarschaft.
Gerade aus meiner Arbeit im Bundesverband Deutsch-Polnische Gesellschaften weiß ich, wie wichtig solche Begegnungen sind. Gute Nachbarschaft entsteht nicht allein auf Regierungsebene. Sie lebt von persönlichen Kontakten, gegenseitigem Interesse, Offenheit und von Menschen, die bereit sind, miteinander im Gespräch zu bleiben.
Ein herzlicher Dank gilt dem Oberbarnimer Kulturverein e. V. für die Organisation dieses informativen Gesprächsabends und für die Möglichkeit zu einem so direkten und intensiven Austausch.
Hinweis: Offizielle Amtsbezeichnung und biografische Angaben nach Informationen des Auswärtigen Amtes.
RB26 und Initiative Wriezener Bahn
Freitag, 2. Oktober 2026 | 15:00–16:30 Uhr
Gemeinschaftsbüro Müncheberg
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die RB26 und die Frage, wie die Bahnverbindung und die verkehrliche Anbindung unserer Region verbessert und langfristig gestärkt werden können.
Darüber hinaus möchten wir mit dem Minister über die Initiative Wriezener Bahn sowie deren Anliegen und Perspektiven für die Region sprechen.
Benefizabend „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ in Harnekop
Prötzel/Harnekop. Am Samstag, den 26. September 2026, lädt das Projektnetzwerk „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ zu einem besonderen Benefizabend ins Gemeinschaftszentrum Prötzel im Ortsteil Harnekop ein. Im Mittelpunkt des Abends steht ein Konzert des Liedermachers Kristoffer Baumann aus Großbeeren.
Das Projektnetzwerk „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ wurde im Dezember 2019 von Christopher Wieprecht aus Angermünde ins Leben gerufen. Mittlerweile engagieren sich bundesweit 35 Künstlerinnen und Künstler für das Projekt. Bei Veranstaltungen sammeln sie Spenden für krebskranke Kinder und Jugendliche und machen zugleich auf deren Situation und die ihrer Familien aufmerksam. Darüber hinaus organisiert das Netzwerk Veranstaltungen gemeinsam mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
Das Team um Projektleiter Christopher Wieprecht unterstützt unter anderem den Verein Kolibri e. V. – Hilfe für krebskranke Kinder sowie das Kinderhospiz Radewege bei Brandenburg an der Havel.
Konzert mit Kristoffer Baumann
Der Benefizabend beginnt um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Liedermacher Kristoffer Baumann, der seit 2025 Teil des Projektnetzwerks ist, präsentiert eigene Songs sowie ausgewählte Coversongs.
Baumann macht seit mehr als 30 Jahren Musik. Darüber hinaus gibt er Workshops an Schulen und in Jugendzentren, mit denen er jungen Menschen die Freude an der Musik näherbringt.
Ein weiterer Programmpunkt des Abends ist die Präsentation des Siegessongs „Komm, wir retten Phantasien“ der Goldenen Wruke 2026 der Uckermärkischen Bühnen, gemeinsam mit Projektleiter Christopher Wieprecht.
Spenden für neue Schulroboter
Während des Benefizabends werden Spenden für den Verein Kolibri e. V. gesammelt. Mit den Spenden soll die Anschaffung neuer Schulroboter unterstützt werden. Diese ermöglichen erkrankten Kindern und Jugendlichen, trotz längerer Abwesenheit weiterhin am Schulunterricht teilzunehmen und den Kontakt zu ihrer Klasse zu halten.
Gemeinsam erinnern – Verantwortung für die Zukunft tragen
Am Dienstag, dem 1. September 2026, fand am temporären Gedenkort für Polen 1939–1945 in Berlin die zentrale Gedenkveranstaltung zum 87. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen statt. Mit dem Angriff des nationalsozialistischen Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg – und für die Menschen in Polen eine Zeit von Krieg, deutscher Besatzung, Terror und millionenfachem Leid.
Am Gedenkort für Polen 1939–1945 kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam der Opfer zu gedenken.
Unter den Teilnehmenden waren Jan Tombiński, Geschäftsträger a. i. der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie Knut Abraham, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit.
Auch wir als Bundesvorstand der Deutsch-Polnischen Gesellschaften waren bei der Gedenkveranstaltung vertreten. Mit der Niederlegung eines Gebindes haben wir der Opfer gedacht und zugleich ein Zeichen für die besondere Verantwortung gesetzt, die aus unserer gemeinsamen Geschichte für die deutsch-polnischen Beziehungen erwächst.
Erinnerung an die Massaker von Piaśnica
Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Gedenkens lag auf den Massakern von Piaśnica (Piasnitz) in der Nähe von Wejherowo westlich von Danzig.
Bereits wenige Wochen nach dem deutschen Überfall begann dort die systematische Ermordung Tausender Menschen durch die deutschen Besatzer. Unter den Opfern befanden sich zahlreiche Angehörige der polnischen Intelligenz und gesellschaftlichen Eliten – darunter Lehrer, Geistliche, Ärzte, Juristen, Beamte und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens.
Piaśnica steht damit beispielhaft für den Terror, der die deutsche Besatzung Polens von Anfang an kennzeichnete. Es ging nicht allein um militärische Eroberung. Gezielt sollten gesellschaftliche Strukturen zerstört und Menschen ermordet werden, die für die polnische Kultur, Bildung und Identität standen.
Junge Menschen geben der Erinnerung eine Stimme
Besonders eindrücklich war bei der Gedenkveranstaltung die Beteiligung junger Menschen. Schülerinnen und Schüler trugen Texte und Zeitzeugenberichte vor.
Dadurch wurde Geschichte nicht nur als eine Abfolge von Daten und Ereignissen erfahrbar. Hinter den historischen Zahlen wurden einzelne Menschen, ihre Erfahrungen, ihre Ängste und ihre Schicksale sichtbar.
Gerade 87 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kommt der Weitergabe dieser persönlichen Erinnerungen eine immer größere Bedeutung zu. Die Generation der unmittelbaren Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird kleiner. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen ihre Geschichten kennenlernen, weitertragen und damit dazu beitragen, die Erinnerung lebendig zu halten.
Ein Gedenkort für die polnischen Opfer
Der Gedenkort für Polen 1939–1945 in Berlin ist gegenwärtig ein temporärer Erinnerungsort. Er befindet sich am historischen Ort der ehemaligen Krolloper in unmittelbarer Nähe des Deutschen Bundestages.
Dass es im Zentrum der deutschen Hauptstadt einen sichtbaren Ort der Erinnerung an den deutschen Überfall, die Besatzung Polens und die polnischen Opfer gibt, besitzt eine besondere Bedeutung.
Das Gedenken an Polen gehört in das historische Gedächtnis Deutschlands. Die Erinnerung an die deutschen Verbrechen darf dabei nicht abstrakt bleiben. Sie muss die Perspektive der Opfer einbeziehen und auch kommenden Generationen vermitteln, welche Folgen Nationalismus, Menschenverachtung, Diktatur und Krieg haben können.
Aus Erinnerung erwächst Verantwortung
Für uns als Deutsch-Polnische Gesellschaften ist der 1. September deshalb nicht nur ein Tag des Rückblicks.
Aus der Erinnerung erwächst Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.
Deutschland und Polen verbindet heute eine enge Partnerschaft in einem gemeinsamen Europa. Die deutsch-polnische Verständigung und Versöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs ist eine große historische Errungenschaft. Sie ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Sie muss von jeder Generation neu mit Leben gefüllt werden – durch Begegnungen, Dialog, gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, auch schwierige Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte nicht auszublenden.
Die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung und unsere Niederlegung eines Gebindes waren deshalb für uns zugleich Erinnerung und Verpflichtung: für ein friedliches Europa, für eine starke deutsch-polnische Nachbarschaft und dafür, dass sich die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft niemals wiederholen.
Nie wieder Krieg. Nigdy więcej wojny.
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Pressemitteilungen / Bilder
Pressemitteilung vom 12.09.2025 – Frankfurt (Oder) im Aufbruch – Simona Koß setzt auf sieben starke Ziele
Pressemitteilung vom 05.09.2025 – Koß konkret: Mindestens eine vollwertige Stelle für Schulsozialarbeit an jeder Schule in Frankfurt (Oder)!
Pressemitteilung vom 01.09.2025 – Simona Koß: „Kritik an Abläufen ist kein Angriff auf Menschen – gemeinsam mit der Verwaltung möchte ich die Sanierung der Konzerthalle voranbringen.“
Pressemitteilung vom 26.08.2025 – Simona Koß: „Die Verwaltung gefährdet die Sanierung der Konzerthalle – und belastet das Orchester unnötig“
Pressemitteilung vom 25.08.2025 – Koß konkret: Schluss mit Papieren – jetzt wird die Innenstadt gemacht!
Pressemitteilung vom 17.08.2025 – Ostbrandenburg auf dem Abstellgleis – Koß fordert Bahn-Gipfel in Frankfurt (Oder)
Pressemitteilung vom 29.07.2025 – Einladung zur Kaffeetafel mit Simona Koß in Frankfurt (Oder)
Pressemitteilung vom 27.07.2025 – zur Erklärung der Frankfurter Netzwerkstatt und des Hanse-Clubs der Wirtschaft
Pressemitteilung vom 24.07.2025 – Ferienzeit ist Lesezeit – neue Öffnungszeiten der Stadt- und Regionalbibliothek gefährden Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen
Pressemitteilung vom 14.07.2025 – SPD Frankfurt (Oder) begrüßt Unterstützung durch DIE LINKE für Simona Koß
Pressemitteilung vom 10.07.2025 – Simona Koß fordert offene Grenzen statt Dauerstau
Pressemitteilung vom 07.07.2025 – Simona Koß fordert gemeinsame deutsch-polnische Grenzkontrollen
Pressemitteilung vom 04.07.2025 – Staatsorchester verdient Klarheit
Pressemitteilung vom 02.07.2025 – Simona Koß zu angekündigten Grenzkontrollen


FOLGE MIR!
Simona Koß
vor 2 Tagen
Was für ein gelungener Tag an unserer Dorfkirche! ❤️ Bei Kräutern, Kaffee, leckerem Kuchen und Grillwürstchen kamen viele Menschen zusammen. Ein besonderer Höhepunkt war der wundervolle Gesang des Chores. 🎶
Ein riesiges Dankeschön an die vielen helfenden Hände! Bereits beim ...Read moreArbeitseinsatz vor 14 Tagen und gestern haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dafür gesorgt, dass unser Kirchgarten und der Innenraum der Kirche wieder so schön, sauber und einladend war. Danke auch an alle Beteiligten an den Bauarbeiten, die den Zugang zur Kirche und die Durchführung des Festes ermöglicht haben.
❤️ Ein herzliches Dankeschön an alle, die Kräuter, Kaffee, Kuchen und andere Köstlichkeiten bereitgestellt, Stände gestaltet, mit angepackt oder das Fest unterstützt haben!
Die Spenden kommen wieder unserem Förderverein zugute, um weitere Bau - Aktivitäten in und an der Kirche zu ermöglichen.
#Kräuterfest #Prädikow #DorfkirchePrädikow #Ehrenamt #Dorfgemeinschaft #GemeinsamStark #Danke
Simona Koß
vor 2 Tagen
#herbstzeit #kräuterfest#dorfkirche#starkdurchzusammenhalt
Simona Koß
vor 1 Wochen
#simonaontour #wintersportinbadfreienwalde#märkischoderland #starkdurchzusammenhalt
Simona Koß
vor 2 Wochen
#künstlermitherz❤️ #spenden#starkdurchzusammenhalt #Harnekop
Simona Koß
vor 2 Wochen
Was für ein schöner und berührender Abend gestern in Harnekop!
Ich war selbst beim Benefizabend von „Künstler mit Herz für krebskranke Kinder“ dabei und bin noch immer begeistert von der besonderen Atmosphäre, der Musik und vor allem von dem gemeinsamen Gedanken, kranken Kindern ...Read morezu helfen.
Ein großes Dankeschön an Kristoffer Baumann, an Christopher Wieprecht, an alle Mitwirkenden, Helferinnen und Helfer und natürlich an alle Gäste, die diesen Abend möglich gemacht und unterstützt haben.
Besonders freue ich mich über das finanzielle Ergebnis:
Nach Abzug aller Kosten sind 527,10 Euro zusammengekommen, die kranken Kindern zugutekommen.
Das zeigt einmal mehr, wie viel wir gemeinsam bewirken können. Musik verbindet Menschen – und wenn daraus gleichzeitig konkrete Hilfe entsteht, ist das etwas ganz Besonderes.
Ich bin dankbar, dass diese Veranstaltung bei uns in Harnekop stattfinden konnte, und freue mich sehr über dieses schöne Zeichen von Gemeinschaft, Mitgefühl und Unterstützung.
#KünstlerMitHerz #KrebskrankeKinder #Harnekop #Prötzel #GemeinsamHelfen #Benefiz #MusikVerbindet #Herzenssache #KristofferBaumann #Ehrenamt #Gemeinschaft #HilfeDieAnkommt #FürKinder #Danke
Simona Koß
vor 3 Wochen
Simona Koß
vor 4 Wochen
🇩🇪🤝🇵🇱 Wie steht es um die Beziehungen zu Polen?
Darüber wurde gestern Abend in der Konzerthalle St. Georg in Bad Freienwalde intensiv gesprochen.
Zu Gast war Knut Abraham, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe ...Read moreZusammenarbeit.
Ich durfte den Abend als Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsch-Polnische Gesellschaften moderieren und mit Knut Abraham über seinen Werdegang, seine heutigen Aufgaben und über Chancen, aber auch „Stolpersteine“ der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sprechen.
Gerade für unsere Region an der Oder ist die gute Nachbarschaft mit Polen von besonderer Bedeutung. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben, Begegnungen zu ermöglichen und gemeinsame Projekte weiter voranzubringen.
Besonders gefreut hat mich die aktive Beteiligung der Besucherinnen und Besucher. Die Gelegenheit für Fragen, Hinweise und eigene Erfahrungen wurde intensiv genutzt. So entstand ein lebendiger und offener Austausch über die deutsch-polnische Nachbarschaft.
Vielen Dank an den Oberbarnimer Kulturverein e. V. für die Organisation dieses interessanten Gesprächsabends!
#BadFreienwalde #KnutAbraham #DeutschPolnischeZusammenarbeit #DeutschlandPolen #DeutschPolnischeGesellschaften #DPG #Nachbarschaft #Grenzregion #Oder #MärkischOderland #Brandenburg #Europa
Simona Koß
vor 1 Monaten
Simona Koß
vor 1 Monaten