DANKE
FÜREINANDER.
MITEINANDER.
FRANKFURT (ODER).

Ihr Herz, Ihre Spende bedeuten sehr viel. Ich stehe für eine Politik des Zusammenhalts, für eine Politik des Miteinanders! Ein erfolgreicher Wahlkampf braucht solide Finanzen. Deshalb bitte ich Dich heute um eine Spende für unsere Kampagne. Eines kann ich Dir versprechen: Deine Spende kommt an und hilft, egal ob Du 10 Euro, 50 Euro oder 100 Euro spenden kannst.

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Zeige, dass Dir soziale
Politik wichtig ist.


Mein Praktikum

Großübung Katastrophenschutz im Landkreis Märkisch-Oderland

Wie funktioniert Katastrophenschutz eigentlich in der Praxis? Was passiert, wenn innerhalb kürzester Zeit viele Einsatzkräfte unterschiedlicher Organisationen koordiniert werden müssen?

Als Kreistagsabgeordnete beschäftige ich mich auch politisch mit den Rahmenbedingungen für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz. Mir ist dabei wichtig, nicht nur über Strukturen und Ausstattung zu sprechen, sondern mir selbst ein Bild von der praktischen Arbeit zu machen.

Bei einem früheren Besuch beim Deutschen Roten Kreuz hatte ich deshalb angeboten, einmal ein Praktikum zu absolvieren. Bei der Großübung des Katastrophenschutzes im Landkreis Märkisch-Oderland konnte ich dieses Versprechen nun einlösen.

Von 15.45 Uhr bis 20.30 Uhr war ich mitten im Übungsgeschehen.

Dabei wollte ich ausdrücklich nicht nur als politische Beobachterin am Rand stehen. Ich konnte die Einsatzleitung begleiten, die Abläufe und die Koordination der unterschiedlichen Kräfte unmittelbar kennenlernen – und später auch selbst in den Zelten mit anpacken.

Gerade dieser Wechsel der Perspektive war für mich besonders wertvoll.

Denn erst vor Ort wird wirklich deutlich, wie viele Dinge bei einer größeren Schadenslage gleichzeitig funktionieren müssen: Einsatzkräfte müssen geführt, Informationen zusammengetragen und bewertet, Verletzte versorgt, Material bereitgestellt und zahlreiche einzelne Aufgaben miteinander koordiniert werden.

Im Katastrophenschutz des Landkreises wirken unterschiedliche Einheiten und Hilfsorganisationen zusammen. Neben den Feuerwehren gehören unter anderem Einheiten für Sanität, Betreuung, Führungsunterstützung, Verpflegung und Wassergefahren zu den Strukturen des Landkreises. Vieles davon wird von ehrenamtlichen Einsatzkräften getragen.

Was auf Plänen und Organigrammen vergleichsweise nüchtern aussieht, bedeutet im Einsatz vor allem eines: Menschen übernehmen Verantwortung für andere Menschen.

Genau deshalb sind solche Übungen so wichtig. Abläufe müssen trainiert, Kommunikation erprobt und die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen immer wieder praktisch geübt werden. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen.

Für mich war dieser Nachmittag und Abend deshalb weit mehr als ein interessanter Termin.

Ich nehme viele konkrete Eindrücke für meine Arbeit im Kreistag mit. Wenn wir politische Entscheidungen treffen, die den Bevölkerungsschutz, den Rettungsdienst oder die Ausstattung unserer Einsatzkräfte betreffen, sollten wir auch wissen, unter welchen Bedingungen diese Menschen ihre Arbeit leisten.

Mein herzlicher Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, den Verantwortlichen der Übung und besonders dem DRK dafür, dass ich nicht nur zuschauen, sondern wirklich dabei sein und mithelfen durfte.

Ein beeindruckender Einsatz für die Sicherheit der Menschen in Märkisch-Oderland – und für mich ein Praktikum, das ganz sicher in Erinnerung bleibt.